Projekt DELTA - das Reallabor der Energiewende!

Die Bundesregierung nimmt den Klimawandel mit seinen bevorstehenden Veränderungen ungemein ernst. Es wurde erkannt, dass unser gewohntes Leben mit seinem hemmungslosen Energieverbrauch nicht länger fortgesetzt werden kann. Im Juni 2011 wurde deshalb die offizielle Energiewende eingeläutet. Bis 2050 ist geplant, dass Energie aus erneuerbaren Quellen, wie Sonne und Wind, die fossilen Energieträger, wie Kohle und Kernenergie ablösen.

Eine gigantische Aufgabe, für die zahllose unterschiedliche Maßnahmen auf die Beine werden müssen. Man wollte jedoch nichts dem Zufall überlassen, sondern die besten Unternehmen und fähigsten Köpfe zur Teilnahme gewinnen. Vor rund vier Jahren rief das Bundes-
ministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zu einem Ideenwettbewerb unter dem Motto „Reallabor der Energiewende“ auf. Gefordert wurden sinnvolle, nützliche und vor allem umweltfreundliche Ansätze im Rahmen der Energiewende mit den Schwerpunkten Einsparungen, Reduzierungen und Effizienz.

Aus mehr als 90 eingereichten Konzepten bekam der Projektansatz DELTA den Zuschlag. Damit sich das Reallabor DELTA zum Leuchtturm der Energiewende entwickelt werden jährliche Fördermittel von 100 Millionen Euro bereitgestellt. Federführend ist die Technische Universität Darmstadt, die unverzüglich ein Konsortium zusammenstellte, das dem Anforderungsprofil entspricht. Neben den etablierten Unternehmen Merck, Evonik, HEAG Holding und Mobilo, ENTEGA und Bauverein gehört auch SMART-KLIMA dem elitären Zirkel an. 

Das Schaufenster für die urbane Energiewende durch interagierende energieoptimierte Quartiere.

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